Arthrose muss nicht chronisch sein

Die Arthrose ist wie die Arthritis eine Gelenkserkrankung. Im Gegensatz zur Arthritis sind hierbei nicht Entzündungen die Ursache für die Beschwerden. Die Ursache ist bei einer Arthrose vielmehr ein fortdauernder Abnutzungseffekt, der sich durch die Dauer des Drucks auf die Gelenke sowie die im Alter geringere Stabilität des Körpers bemerkbar macht. Die Schulmedizin konnte zwar verschiedene Methoden zur Schmerzlinderung und Verzögerung des Prozesses finden. Eine Heilung blieb aber aus, sodass die Arthrose nach wie vor zu den Erkrankungen gehört, die der Ruch der Endgültigkeit umweht.

Die Suche nach alternativen Behandlungskonzepten

Auch aufgrund der schwerwiegenden Symptome mit dem damit verbundenen Leidensdruck suchen Betroffene verständlicherweise nach Alternativen. Auch wenn diese die „offizielle“ medizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen sollten, lohnt sich dazu eine nähere Betrachtung. Dies gilt auch deshalb, weil ermutigende Studien die Wirkung von MSM gegen Arthrose bestätigt haben.

Was ist MSM?

Die Abkürzung MSM setzt sich aus den Bestandteilen Methyl, Sulfonyl und Methan zusammen, steht für Glucosaminsulfat und ist damit eine Verbindung dieser Substanzen. Schwefel unterstützt bei der Bildung von Proteinen, Enzymen, Hormonen und Aminosäuren. Bedeutend sind hierbei vor allem das Hormon Insulin, die Aminosäuren Cystein, Methionin und Taurin sowie das Tripeptid Glutathion.

MSM ist eine organische Verbindung, die am menschlichen Organismus einen Anteil von 0,2 % hat, was einem Vielfachen von anderen bekannten Mineralien wie Eisen und Magnesium entspricht. Schwefel gehört zum Kreislauf der Natur und gelangt über den Regen auf die Felder und dort zu den Tieren, sodass sich der Mensch sowohl durch pflanzliche als auch tierische Proteine mit Schwefel versorgen kann.

In der Medizin ist Schwefel durch einen vielseitigen Wirkmechanismus Gegenstand der Forschung. Seine Wirkung wurde bereits in zahlreichen Studien an verschiedenen Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Migräne, andere Kopfschmerzen, Rückenleiden, Durchblutungsstörungen, entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma, Stoffwechselstörungen und anderen getestet. Sein breites Wirkspektrum ergibt sich durch seine entzündungshemmenden, antioxidativen, zellfördernden und antikarzogenen Eigenschaften.

Mit „antikarzogen“ wird ausgesagt, dass Glucosaminsulfat auch gegenüber dem Krebs gewisse Heilkräfte entfaltet. Hier kommen dem MSM auch seine zellfördernden Eigenschaften zugute, weil Krebs sich bekanntlich durch einen fortschreitenden Zelltod auswirkt. An dieser Stelle könnte man einwenden, dass sich der Mensch doch über die Natur ausreichend mit Schwefel versorgen könne, doch verhält sich die Sache hier komplizierter als es den Anschein hat.

Welche Lebensmittel enthalten Schwefel?

Ein Problem bei Schwefel ist der starke Zersetzungsprozess bei Hitze und Kälte, sodass die größten Anteile von Schwefel durch das Kochen, Kühlen, aber auch die Lagerung von Speisen wieder verloren gehen. Dies ist der Hintergrund für die Empfehlung, sich bei Schwefel vor allem von frischen Produkten aus der Natur einschließlich Fisch und Fleisch zu ernähren. Vor allem findet sich Schwefel in größeren Konzentrationen in Fisch, Fleisch, Meeresfrüchten, Milch, Eiern, Zwiebeln, Knoblauch, Brokkoli, Sesamkernen, Cashewnüssen, Sonnenblumenkernen, Walnüssen, Mandeln und Schokolade. Auch wenn durch eine richtige natürliche Ernährung ein Schwefelmangel ohne Supplementierung (als mögliche Ursache zum Beispiel einer Arthrose) vermieden werden kann, gibt es Risikogruppen, für die ein entsprechendes MSM-Präparat sinnvoll sein kann:

Die Risikogruppen für Schwefelmangel

Ein Schwefelmangel kann ärztlich festgestellt werden. Die mit einem Schwefelmangel in Verbindung stehenden Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Erkältungen, Hauterkrankungen, brüchige Nägel und fahles Haar, Allergien sowie die Arthrose können in vielen Fällen einen Anfangsverdacht rechtfertigen.

Zu den Risikogruppen derer, die sich eventuell nicht genügend mit Schwefel versorgen, gehören Vegetarier, Sportler und bekennende Fast-Food-Enthusiasten. Bei Sportlern liegt dies daran, dass diese einen wesentlich höheren Schwefelbedarf haben als andere. Vegetarier wiederum haben das Problem, dass sich Schwefel wesentlich stärker in tierischen als pflanzlichen Proteinen befindet. Dieser Fall hat sich durch den zunehmenden Einsatz von Kunstdünger in der Landwirtschaft noch verstärkt. Wer sich schließlich überwiegend von Fast-Food und anderen Fertiggerichten ernährt sowie frische Kost scheut, hat das Problem, dass beim Konsum fast der ganze Schwefel aus der Nahrung gewichen ist.