CBD – ein Alleskönner oder den Hype doch nicht wert?

Die Regierungen vieler Länder mussten in den letzten Jahren vermehrt über die Legalisierung von Cannabis diskutieren. Immer mehr Menschen möchten die Heilpflanze zur Förderung der eigenen Gesundheit nutzen. In diesem Zusammenhang lockern sich die Gesetze vielerorts und frei verkäufliche CBD-Produkte, die keinen THC-Gehalt aufweisen, sind bereits im Internet erhältlich. Menschen, die sich mit den Produkten vertraut machen, berichten in den meisten Fällen von positiven Auswirkungen bei diversen Leiden. In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, was CBD ist und in welchen Bereichen es gut eingesetzt werden kann. Es muss nämlich nicht immer zu einem herkömmlichen Arzneimittel gegriffen werden – die Natur kann auch vieles heilen.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol und bezeichnet einen Wirkstoff der weiblichen Hanfpflanze. Cannabis wird schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bei bestimmten Leiden eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten aber wurde die Nutzung der Pflanze in den meisten Ländern auf der Welt verboten. Dank neuester Forschungen erhalten Wissenschaftler neue Erkenntnisse, die dafür sorgen, dass die Pflanze immer mehr Einzug im medizinischen Bereich erhält.

Im Unterschied zu THC wirkt sich CBD nicht psychoaktiv auf den menschlichen Organismus aus, d. h. die CBD-Tropfen können ohne Probleme eingenommen werden. Viele Menschen entscheiden sich jedoch auch dafür, CBD-Dampf zu inhalieren. Wer einen Vaporizer kaufen möchte, sollte sich ein paar Informationen einholen. So kann gewährleistet werden, dass es sich dabei um ein gutes und langlebiges Produkt handelt.

Welche Stoffe befinden sich in der Hanfpflanze?

Neben CBD und THC sind weitere Stoffe enthalten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Flavonoide (antioxidative Wirkung auf den menschlichen Organismus, dadurch können freie Radikale gefangen werden)
  • Terpenoide
  • Phythocannabinoide

In welchen Bereichen kann CBD angewendet werden?

Die rezeptfreien Produkte, die im Handel angeboten werden, können im Normalfall ohne Bedenken bestellt oder gekauft werden. Wichtig beim Kauf ist, dass auf der Verpackung steht, dass der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Die Anwendungsbereiche des Cannabidiols sind vielfältig und deshalb erfreut sich die Heilpflanze einer solchen Beliebtheit.

CBD kann gegen Entzündungen wirken

Egal ob Sie unter Halsschmerzen oder entzündeten Ohren leiden – CBD können Sie immer einnehmen, wenn Ihr Körper Entzündungsherde aufweist. Doch auch bei chronischen Entzündungen wie Arthritis oder Rheuma kann CBD helfen. Bei Arthritis beispielsweise sind die Gelenke entzündet.

Chronische Schmerzen

Wie bereits im vorherigen Abschnitt erklärt, hilft CBD bei Entzündungen, die meistens mit Schmerzen einhergehen. Gerade bei chronischen Schmerzen ist es sinnvoll, CBD zu nutzen. In Kombination mit anderen Schmerzmitteln können so gute Ergebnisse erzielt werden. In einigen Fällen kann es sogar so weit gehen, dass das normale Schmerzmittel abgesetzt werden kann. Wer mit einem verschriebenen Arzneimittel aufhören möchte, sollte dies unbedingt mit dem Arzt abklären.

Viele Frauen freuen sich auf weniger Bauchkrämpfe und angenehmere Menstruationstage, wenn sie CBD einnehmen. Auch bei Kopfschmerzen und Migräne kann es helfen.

Depressionen

Menschen, die unter depressiven Verstimmungen leiden, ziehen sich oft zurück und tun sich schwer, aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen. In vielen Fällen kann CBD Abhilfe schaffen. Der Wirkstoff dockt an die Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems an und sorgt dafür, dass gewisse Hormone nicht mehr ausgeschüttet werden. Wer unter einer psychischen Krankheit leidet, kann täglich CBD-Tropfen einnehmen. Nehmen Sie noch andere Arzneimittel, sollte dies vorher mit dem zuständigen Facharzt abgeklärt werden.

Stress und innere Unruhe

Menschen, die ständig unter Strom stehen, brauchen Rückzug und Ruhe. Viele sind aber so in ihrem Gedankenkarussell gefangen, dass sie es alleine nicht mehr schaffen. Wer unter diesen Problemen leidet, kann CBD-Öl einnehmen. Durch die darin enthaltenen Wirkstoffe werden geringere Mengen an Cortisol sowie Adrenalin ausgeschüttet.

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Nebenwirkungen von Chemotherapien eliminieren

Betroffene berichten von deutlich weniger Nebenwirkungen, wenn sie regelmäßig CBD einnehmen. So können zum Beispiel Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Ähnliches verringert werden. Damit wird die Behandlung für die Betroffenen eindeutig leichter.

Fazit

Allgemein gesagt hat CBD viele positive Auswirkungen bei diversen Leiden. Viele Menschen berichten von positiven Erfahrungen. Wer unter Schmerzen, Depressionen, Angstzuständen und Entzündungen leidet, kann die Verwendung der CBD-Tropfen ohne Weiteres ausprobieren. Sind Sie unsicher, besprechen Sie es am besten mit Ihrem Arzt.